Kostenlose Restaurant-Website: Was brauchen Sie wirklich?

„Kostenlose Restaurant-Website" klingt attraktiv. Sie öffnen einen Tab, wählen eine Vorlage und innerhalb einer Stunde ist etwas online. Aber für ein Restaurant geht es nicht nur darum, ob Sie eine Website haben, sondern ob Gäste auch buchen, Ihr Menü sehen und auf Ihrer eigenen Adresse landen können, ohne Umwege.

In diesem Artikel vergleichen Sie die beliebten Optionen: WordPress, Wix, Squarespace und was Sie bekommen, wenn Website und Reservierungen auf einer Plattform sitzen. Kein theoretischer Vergleich, sondern was Restaurantbesitzer in der Praxis wirklich brauchen.

Was „kostenlos" wirklich bedeutet

Ein kostenloser Plan bedeutet fast immer: eingeschränkte Funktionen, eine Subdomain (ihrlokal.wixsite.com) oder Werbung auf Ihrer Seite. Für ein Restaurant, das professionell wirken möchte, reicht das selten. Gäste erwarten Ihre eigene Domain, ein klares Menü und einen Reservierungsbutton, der auf dem Handy funktioniert. Diese drei Dinge sind selten in einem wirklich kostenlosen Paket enthalten, oder Sie zahlen separat für Plugins, Apps und Hosting.

Rechnen Sie also nicht mit „€0 pro Monat", sondern mit Gesamtkosten: Website, Domain, Reservierungstool, Wartung und Zeit, die Sie selbst investieren. Eine günstige Website, die Sie jeden Monat aktualisieren müssen oder bei der die Buchung nicht funktioniert, kostet letztlich mehr als eine All-in-One-Lösung, die alles abdeckt.

Was eine Restaurant-Website mindestens braucht

Bevor Sie Plattformen vergleichen, vervollständigen Sie Ihre Checkliste. Gäste erwarten mindestens:

Menü, das Sie selbst aktualisieren können, wenn sich Gerichte oder Preise ändern.

Online-Buchung über Ihre eigene Website, verknüpft mit echter Verfügbarkeit (kein Formular, das Sie manuell nachverfolgen).

Öffnungszeiten und Kontakt, plus Wegbeschreibung und Parkinfos wo relevant.

Eigene Domain (z. B. restaurantname.de), damit Sie nicht an eine Plattform-URL gebunden sind.

Mobilfreundliches Design: Die meisten Reservierungen kommen vom Smartphone.

Fehlt ein Teil, schicken Sie Gäste weiter zu Google, Instagram oder einer externen Buchungsplattform. Das funktioniert, aber Sie verlieren Kontrolle und zahlen oft Provision. Lesen Sie mehr über Ihren Buchungsablauf in unserem Artikel über wo Gäste buchen.

WordPress: flexibel, aber selten wirklich kostenlos

WordPress ist Open Source und beliebt bei Restaurants mit Webdesigner oder Agentur. Die Software selbst kann kostenlos sein, aber Sie zahlen fast immer für Hosting, eine Domain, ein Theme und oft Plugins. Für Online-Buchung brauchen Sie ein separates Plugin oder eine Einbettung, die mit Ihrem Reservierungssystem spricht. Menüs werden manchmal über einen Page Builder gepflegt, manchmal über ein separates Plugin.

Der Vorteil: volle Freiheit bei Design und Erweiterungen. Der Nachteil für einen beschäftigten Inhaber: Updates, Sicherheit, Plugin-Konflikte und die Tatsache, dass Website und Reservierungen in verschiedenen Tools leben. Geht Ihr Buchungs-Plugin nach einem Update kaputt? Ihre Website ist online, aber die Buchung funktioniert nicht. Für technisch Versierte oder mit festem Partner kann WordPress gut funktionieren. Wer vor allem kochen und bewirten möchte, hat oft zu viel Aufwand.

Wix und Squarespace: schnell online, Extras kosten extra

Wix und Squarespace sind Drag-and-Drop-Builder: Vorlage wählen, Blöcke ziehen und veröffentlichen. Ideal für schnell eine schöne Landingpage. Ihre kostenlosen oder günstigen Pläne haben Grenzen: Wix-Branding, begrenzte Bandbreite oder keine eigene Domain im niedrigsten Tarif. Für eine professionelle Restaurant-Website landen Sie schnell bei einem kostenpflichtigen Abonnement von mehreren Zehnern pro Monat, plus jährliche Domainkosten.

Buchung funktioniert über eingebaute Apps, externe Widgets oder Links zu Plattformen wie TheFork oder OpenTable. Diese Integrationen sind nicht immer nahtlos: Gäste klicken manchmal in eine andere Umgebung durch, oder Sie zahlen Provision pro Buchung. Ihr Menü können Sie im Builder pflegen, aber große Menüs im visuellen Editor zu aktualisieren ist zeitaufwendig. Wix und Squarespace glänzen bei Design und Schnelligkeit, sind schwächer, wenn Sie Reservierungen, Tischplan und Menü zentral in einem Gastronomiesystem haben möchten.

Einzelne Tools zusammenfügen

Viele Restaurants stapeln Lösungen: eine kostenlose oder günstige Website über Wix, eine separate Reservierungsplattform, Menü als PDF auf der Website, Instagram als die „echte" Schaufenster. Jeder Link funktioniert für sich, aber nichts spricht miteinander. Sie aktualisieren Ihr Menü an drei Stellen, Ihr Reservierungslink in der Bio unterscheidet sich von dem auf der Website, und Sie wissen nicht, welcher Kanal tatsächlich Buchungen bringt.

Die scheinbare Ersparnis bei einer „kostenlosen Website" verschwindet in Abonnements, Provision und Stunden Verwaltung. Vergleichen Sie das mit einer Plattform, wo Website, Widget, Menü und Gästedaten verbunden sind. Lesen Sie auch unseren Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Online-Reservierungen auf der eigenen Website, wenn Sie bereits eine Website haben und vor allem das Widget verbessern möchten.

Website inklusive bei Restotailor

Restotailor ist kein kostenloser Website-Builder, sondern eine Antwort auf die Frage: Was brauchen Sie wirklich, ohne alles separat zu kaufen? Ihre eigene Restaurant-Website ist in Ihrem Abonnement von €65 pro Monat alles inklusive enthalten. Keine separate Hosting-Rechnung, kein Suchen nach WordPress-Plugins, keine Reservierungs-App zusätzlich zu Ihrem Wix-Plan. Sie bauen Ihre Website in Restotailor, passen Farben und Schriften an Ihre Marke an, aktualisieren Ihr Menü an einem Ort und das Reservierungs-Widget ist standardmäßig eingebaut.

Sie verbinden Ihre eigene Domain, damit Gäste auf Ihrer URL landen und in einem Ablauf buchen. Weil die Website mit Ihrem Tischplan, Öffnungszeiten und Reservierungsregeln verknüpft ist, zeigt das Widget immer das Richtige. Keine Einbettung, die Sie nach jeder Änderung manuell ersetzen müssen. Mit Analytics sehen Sie auch, ob Besucher auf Ihrer Website tatsächlich buchen. Für viele Restaurants ist das günstiger und einfacher als WordPress plus Hosting plus Reservierungstool plus Wartung.

Fazit

Eine wirklich kostenlose Restaurant-Website gibt es kaum, wenn Sie professionell buchen, Ihr Menü aktuell halten und Ihre eigene Domain nutzen möchten. WordPress bietet Flexibilität zum Preis von Wartung und separaten Teilen. Wix und Squarespace bringen Sie schnell online, aber Buchung und Menü brauchen oft Extra-Tools oder Kosten. Restotailor verfolgt einen anderen Ansatz: Website, Menü, Widget und eigene Domain in einem Paket für €65 pro Monat, ohne Provision auf Reservierungen. Bewerten Sie nicht nur den Monatspreis Ihrer Website, sondern das Gesamtbild. Was Sie bei „kostenlos" sparen, kann Sie in Zeit, Provision und verpassten Buchungen mehr kosten.