Sie haben eine Mailingliste, Ihr CRM ist in Ordnung und Sie wissen, wie man Newsletter versendet. Aber wann senden Sie was? Zu wenig und Gäste vergessen Sie. Zu viel und sie klicken auf Abmelden. Die Kunst liegt in Timing, Häufigkeit und wirklich relevantem Inhalt.
In unserem vorherigen Artikel über Newsletter für Restaurants erklärten wir, wie Sie mailen: über CRM, mit Mailchimp- oder Brevo-Integrationen und mit der Angebotsfunktion in Ihrem Widget. Dieser Artikel behandelt die praktischen Fragen: wann, wie oft und was Sie senden.
Wann mailen Sie?
Gutes E-Mail-Marketing folgt dem Rhythmus Ihres Restaurants, nicht einem zufälligen Kalender. Mailen Sie, wenn Sie etwas Konkretes zu teilen haben. Denken Sie an: ein neues Saisonmenü, Weinabend oder Chef's Table, eine ruhige Phase, die Sie füllen möchten (Dienstagsmittag, Sonntagabend), Feiertage wie Valentinstag oder Weihnachten, oder wenn Stammgäste seit drei Monaten nicht gebucht haben. Senden Sie keine E-Mail „weil ein Monat vergangen ist", ohne Neuigkeiten. Jede E-Mail braucht einen Grund: informieren, einladen oder zurückgewinnen. Planen Sie Kampagnen um Ihren eigenen Kalender, nicht danach, was andere Restaurants tun.
Wie oft ist zu oft?
Für die meisten Restaurants sind ein bis zwei Marketing-E-Mails pro Monat eine gesunde Basis. Das hält Sie im Gedächtnis, ohne wie Spam zu wirken. In Stoßzeiten (Dezember, Feiertage) können Sie etwas mehr senden, sofern jede E-Mail einen klaren Call-to-Action hat. Stammgäste tolerieren mehr E-Mail, wenn der Inhalt relevant ist, neue Abonnenten sollten Sie nicht sofort überfordern. Messen Sie, was funktioniert: Wenn Öffnungsraten nach drei E-Mails in einem Monat sinken, war es zu viel. Eine starke E-Mail mit klarem Angebot schlägt vier vage „Besuchen Sie uns"-Nachrichten. Qualität vor Quantität, immer.
Was senden Sie?
Variieren Sie Ihren Inhalt, bleiben Sie aber konkret. Das funktioniert in der Praxis:
- Saisonmenü oder neues Gericht mit Foto und Link zum Buchen
- Events wie Weinabende, Verkostungen oder Live-Musik, mit begrenzten Plätzen für Dringlichkeit
- Ruhige Momente füllen: „Buchen Sie diese Woche Mittag und probieren Sie unsere neue Vorspeise"
- Win-back-E-Mails an Gäste, die länger nicht da waren, persönlich und ohne übermäßige Rabatte
- Geschenkgutscheine um Feiertage, verknüpft mit Ihrem Online-Verkauf über das Widget
Halten Sie E-Mails kurz: eine Botschaft, ein klarer Button zu Ihrer Reservierungsseite. Kein Newsletter voller Text, den niemand liest.
Marketing vs. transaktionale E-Mail
Nicht jede E-Mail ist Marketing. Bestätigungs-E-Mails und Reservierungserinnerungen gehören zum Tagesgeschäft und laufen automatisch in Restotailor, in €65 pro Monat enthalten. Die senden Sie nicht „zu oft": Sie sind funktional und von Gästen erwartet. Marketing-E-Mails sind optional: Newsletter über das Newsletter-Modul oder Ihr verbundenes Tool. Verwechseln Sie die beiden nicht. Ein Gast, der gerade eine Bestätigung erhalten hat, braucht am selben Tag keine Werbe-E-Mail. Verteilen Sie transaktionale und Marketing-Kommunikation, damit Ihr Posteingang nicht wie Werbung wirkt.
Nicht jeder erhält dieselbe E-Mail
Die Stärke von E-Mail-Marketing ist Segmentierung. In Ihren Gästeprofilen filtern Sie nach wer den Newsletter abonniert hat, wann jemand zuletzt gebucht hat, wie oft er besucht hat und welche Vorlieben registriert sind. Senden Sie Ihren Weinabend nur an Gäste mit mehreren Reservierungen, nicht an Ihre gesamte Liste. Senden Sie Ihre Win-back-Kampagne nur an Abwesende seit drei Monaten. Jede E-Mail wirkt persönlicher und Öffnungen und Klicks steigen. Lesen Sie mehr über smarte Filterung in unserem Artikel über CRM für Restaurants und die technische Einrichtung in Newsletter für Restaurants.
Von E-Mail zur Reservierung
Jede Marketing-E-Mail sollte irgendwo hinführen: Ihre Reservierungsseite mit Widget. Zeigen Sie dasselbe Angebot, das Sie in der E-Mail bewerben, in Ihrem Reservierungs-Widget über die Angebotsfunktion. Der Gast, der klickt, sieht sofort, was Sie versprochen haben. Messen Sie dann in Restotailor Analytics, ob die Kampagne tatsächlich Buchungen brachte. Kombinieren Sie E-Mail mit Social Media und Ihrer eigenen Website für eine konsistente Geschichte. E-Mail zieht an, Ihr Widget konvertiert.
Fazit
E-Mail-Marketing für Ihr Restaurant geht nicht um Menge, sondern um die richtige Botschaft zum richtigen Zeitpunkt. Mailen Sie, wenn Sie Neuigkeiten haben, halten Sie sich an ein bis zwei Kampagnen pro Monat und variieren Sie Inhalte zwischen Menüs, Events und Win-back-Kampagnen. Segmentieren Sie über Ihre Gästeprofile und verknüpfen Sie jede E-Mail mit Ihrem Reservierungs-Widget. Technische Einrichtung noch nicht fertig? Starten Sie mit unserem Artikel über Newsletter für Restaurants. Nutzen Sie diesen dann als Checkliste für Timing und Inhalt. Ihre Mailingliste wird ein Tool, das Tische füllt, kein Postfach, das Gäste nervt.